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01/06/2012
DON'T BE AFRAID OF THE DEMON THAT LIVES IN YOU

01/05/2012
CODEWORT F.A.D.
Ich bin seit 1.1. krank und jetzt schon fast seit einer Woche allein in der Wohnung. Ich werde zum Eremiten und zunehmend auch noch zum Misanthropen. Nennt mich Misanthrit oder Eremthrop, mir wurst.

12/03/2011
BERLIN
Morgen fahr ich nach Berlin. Ich war noch nie. Ich freu mich schon.
08/31–09/21/2011
WE CAN BE HEROES
Wir sind fertig. Ziemlich.

07/21/2011
ICH SEHE ALLES 
Ich kenne jetzt jede leistbare Wohnung in Graz. Ich kenne die Adressen, die Telefonnummern der Besitzer und ob Anspruch auf Wohnbeihilfe besteht. Ich kenne die Maklerprovisionen und die Kautionen, die Zimmeranzahl und die Quadratmeteranzahl. Die, die ich suche, war noch nicht dabei, aber ich werde sie finden, und wenn es das letzte ist, was ich tue.
I See, So I See So – Broadcast & The Focus Group by AslanlovesClaudia
07/20/2011
ICH LEBE UNERHÖRT SOLIDE.
07/16/2011
SHIT
Jetzt hab ich endlich wieder mal einen Film mit meiner Kamera fertigfotografiert und jetzt ist anscheinend das Fotodoserl im Zug nach Linz verloren gegangen. MAAAAAAAAAA! Da wär so viel Gutes drauf gewesen. Und ich brauch einen Sommerjob, wie soll ich mir sonst die Sommernächte finanzieren!?!
07/11/2011
ÜBERFORDERT
Das Nachdenken übers Zusammenpacken und das Zusammenpacken selber bringen mich um den Verstand.

07/11/2011
WAS HÜBSCHES FÜR DIE OPTIK
Josef hat mir einen Anhänger aus einer kaputten Brillenfassung gebastelt. Recht schön. Gestern ist er nach Murau gefahren und ich sitz noch in Graz, was mich gerade gar nicht mehr interessiert. Und Packen ist so schlimm. Ich will alle meine Sachen immer bei mir haben. OIDA. Ich mag endlich daheim sein.
06/28/2011
AUCH SCHILLERS SCHEIßE STINKT ODER
PEGASUS IM JOCHE.
Auf einen Pferdemarkt - vielleicht zu Haymarket,
Wo andre Dinge noch in Ware sich verwandeln,
Bracht einst ein hungriger Poet
Der Musen Roß, es zu verhandeln.

Hell wieherte der Hippogryph
Und bäumte sich in prächtiger Parade;
Erstaunt blieb jeder stehn und rief:
»Das edle, königliche Tier! Nur schade,
Daß seinen schlanken Wuchs ein häßlich Flügelpaar
Entstellt! Den schönsten Postzug würd es zieren.
Die Rasse, sagen sie, sei rar,
Doch wer wird durch die Luft kutschieren?

Und keiner will sein Geld verlieren.«
Ein Pachter endlich faßte Mut.
»Die Flügel zwar«, spricht er, »die schaffen keinen Nutzen,
Doch die kann man ja binden oder stutzen,
Dann ist das Pferd zum Ziehen immer gut.
Ein zwanzig Pfund, die will ich wohl dran wagen.«
Der Täuscher, hochvergnügt, die Ware loszuschlagen,
Schlägt hurtig ein. »Ein Mann, ein Wort!«
Und Hans trabt frisch mit seiner Beute fort.

Das edle Tier wird eingespannt.
Doch fühlt es kaum die ungewohnte Bürde,
So rennt es fort mit wilder Flugbegierde
Und wirft, von edelm Grimm entbrannt,
Den Karren um an eines Abgrunds Rand.
»Schon gut«, denkt Hans. »Allein darf ich dem tollen Tiere
Kein Fuhrwerk mehr vertraun. Erfahrung macht schon klug.
Doch morgen fahr ich Passagiere,
Da stell ich es als Vorspann in den Zug.
Die muntre Krabbe soll zwei Pferde mir ersparen,
Der Koller gibt sich mit den Jahren.«

Der Anfang ging ganz gut. Das leichtbeschwingte Pferd
Belebt der Klepper Schritt, und pfeilschnell fliegt der Wagen.
Doch was geschieht? Den Blick den Wolken zugekehrt,
Und ungewohnt, den Grund mit festem Huf zu schlagen,
Verläßt es bald der Räder sichre Spur,
Und treu der stärkeren Natur,
Durchrennt es Sumpf und Moor, geackert Feld und Hecken;
Der gleiche Taumel faßt das ganze Postgespann,
Kein Rufen hilft, kein Zügel hält es an,
Bis endlich, zu der Wandrer Schrecken,
Der Wagen, wohlgerüttelt und zerschellt,
Auf eines Berges steilem Gipfel hält.

»Das geht nicht zu mit rechten Dingen«,
Spricht Hans mit sehr bedenklichem Gesicht.
»So wird es nimmermehr gelingen;
Laß sehn, ob wir den Tollwurm nicht
Durch magre Kost und Arbeit zwingen.«
Die Probe wird gemacht. Bald ist das schöne Tier,
Eh noch drei Tage hingeschwunden,
Zum Schatten abgezehrt. »Ich habs, ich habs gefunden!«
Ruft Hans. »Jetzt frisch, und spannt es mir
Gleich vor den Pflug mit meinem stärksten Stier.«

Gesagt, getan. In lächerlichem Zuge
Erblickt man Ochs und Flügelpferd am Pfluge.
Unwillig steigt der Greif und strengt die letzte Macht
Der Sehnen an, den alten Flug zu nehmen.
Umsonst, der Nachbar schreitet mit Bedacht,
Und Phöbus' stolzes Roß muß sich dem Stier bequemen,
Bis nun, vom langen Widerstand verzehrt,
Die Kraft aus allen Gliedern schwindet,
Von Gram gebeugt das edle Götterpferd
Zu Boden stürzt und sich im Staube windet.

»Verwünschtes Tier!« bricht endlich Hansens Grimm
Laut scheltend aus, indem die Hiebe flogen.
»So bist du denn zum Ackern selbst zu schlimm?
Mich hat ein Schelm mit dir betrogen.«

Indem er noch in seines Zornes Wut
Die Peitsche schwingt, kommt flink und wohlgemut
Ein lustiger Gesell die Straße hergezogen.
Die Zither klingt in seiner leichten Hand,
Und durch den blonden Schmuck der Haare
Schlingt zierlich sich ein goldnes Band.
»Wohin, Freund, mit dem wunderlichen Paare?«
Ruft er den Baur von weitem an.
»Der Vogel und der Ochs an einem Seile,
Ich bitte dich, welch ein Gespann!
Willst du auf eine kleine Weile
Dein Pferd zur Probe mir vertraun,
Gib acht, du sollst dein Wunder schaun!«

Der Hippogryph wird ausgespannt,
Und lächelnd schwingt sich ihm der Jüngling auf den Rücken.
Kaum fühlt das Tier des Meisters sichre Hand,
So knirscht es in des Zügels Band
Und steigt, und Blitze sprühn aus den beseelten Blicken,
Nicht mehr das vorge Wesen, königlich,
Ein Geist, ein Gott, erhebt es sich,
Entrollt mit einemmal in Sturmes Wehen
Der Schwingen Pracht, schießt brausend himmelan,
Und eh der Blick ihm folgen kann,
Entschwebt es zu den blauen Höhen.


Das muss ich morgen auswendig vortragen. Und ich kann mir einfach die Hälfte nicht merken. Außerdem find ich Pferde nicht so super. Das alles wird dann benotet. Jaja, man merkt, der Druck wächst und der Tag der Entscheidung (am Mittwoch ist das gefürchtete Szenen-Vorspiel, das alles entscheidet oder so) rückt immer näher. Wahrscheinlich ist deswegen alles gerade ein bisschen negativ und mies. Ich bin einfach froh, wenn die ganzen Prüfungen vorbei sind. Mein Zahn tut noch immer weh und gesund bin ich auch noch nicht. Falls es sowas wie Pegasusse oder Götter gibt, dann wärs jetzt Zeit für ein Genesungswunder, oida!
06/27/2011
FICK DICH, WEISHEITSZAHN!
Das ist mein neuer Freund. Ich nenne ihn Eleos + Phobos, und mit dem muss ich mir jetzt zwei mal pro Tag ins Zahnfleisch spritzen. AAAAAA! Ich fürcht mich!

05/30/2011
DIE VERWANDLUNG
Ich kann nicht schlafen. Schon wieder. Aber meine Ameisen und meine Silberfischchen bleiben mit mir wach und schmeißen eine wilde Party auf dem Fußboden. Alles wartet jetzt nur noch auf die Mücken, dann kanns so richtig losgehen und gefeiert wird bis in die Morgenstunden. Für genug Blutcocktails ist gesorgt. Juhu...
05/28/2011
DIE TRAURIGE GESCHICHTE VON
ALEXANDER VAN DER BELLEN
Gestern hab ich endlich einer meiner vielen Wissenslücken gefüllt und mir „Harold und Maude" angeschaut. So ein schöner Film! Und da gibts ja diese Szene, in der die beiden ein Bäumchen aus der Stadt retten und in einem Wald wieder einpflanzen und auf einmal ist mir da was eingefallen! In der Hauptschule wurden damals neue Parkplätze angelegt und dafür musste man Bäume fällen. Zwei Freundinnen und ich rebellierten daraufhin im Schulgarten und setzten uns um ein Bäumchen, das ebenfalls umgeschnitten werden sollte. Der Direktor bot uns dann an, dass wir den Baum ausgraben und ihn woanders wieder einsetzen könnten. Wir dürften sogar das Gartenwerkzeug der Schule benutzen (!). Das machten wir und gruben das Bäumchen mit Wurzeln aus und versetzten es um ein paar Meter. 2 Wochen lang brachten wir ihm jeden Morgen vor der Schule sechs Kübel Wasser und wir nannten es Alexander Van der Bellen. Alexander bekam wieder grüne Blätter und es hatte allen Anschein, dass er den Umzug gut überleben würde. An einem Montag kamen wir vom Wochenende zurück, und Alexander war umgeschnitten worden. Da wo er stand wurde ein weiterer Parkplatz errichtet, und zwar einer für Behinderte. Was die Moral von der Geschicht ist, weiß ich auch nicht.

05/15/2011
RATTENPARTY
Premiere vom Tanztheaterstück „Das Abendessen" im Orpheum. Unser Part: 1. Arbeiter in einer Fabrik (meine Choreographie: Robotergang zum Sessel – Sessel heben – Robotergang zum Tisch – Sessel hinstellen – wie ein Roboter hinsetzen – robotermäßig das rechte Bein hoch und nieder, hoch und nieder, hoch und nieder – Oberkörper runterklappen, aufklappen – komische verkehrte Liegestütze mit dem Sessel irgendwas blablabflasfjijew ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll – und alles von vorne und immer schneller, immer schneller – und FREEZE – und Zeitlupe – Roboterabgang), 2. Ratten, die Besteck vom Tisch klauen und fressen, 3. Ratten, die auf einer Party sind (??).  Jaja, sehr anspruchsvoll, sehr anspruchsvoll. Josef und ich haben uns auch schon überlegt, unser Genre zu wechseln. Er könnte es bis ins Wiener Staatsballett schaffen. Ich, mit ein bisschen Glück, in die Gogo-Bar neben dem Orpheum. Drückt mir die Daumen!
05/02/2011
DEN RACHEN NICHT VOLLKRIEGEN UND SO
Bestes Foto vom inoffiziellen Schauspielschultreffen in Leipzig. Genaueres kommt später.
04/27/2011
BACK TO 2010?
Heute: Friseur-Termin. Was soll ich sagen, alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei...

04/24/2011
FROHE OSTERN!
Als „Geschenk“ (Geschenk steht deshalb unter Anführungsstrichen, weil ich bezweifle, dass sich darüber irgendwer freuen wird) hab ich was am Klavier gespielt und aufgenommen. Aber ich muss gleich sagen, dass ich 1. gar nicht Klavierspielen kann (ich hab mich auch ziemlich oft verdrückt und dann hatte ich keine Lust mehr ums noch einmal zu machen), 2. das Lied erst gestern gelernt habe und 3. nicht recht talentiert bin. Egal, besser als nix.
04/03/2011
GRRRRRRR
So siehts grad in meinem Kopf aus. Ich kenn mich auch nicht aus.

04/03/2011
APRIL, APRIL + BEST OF UHU-WITZE
1
Kommt ein Uhu in eine Bar und bestellt sich einen doppelten Whiskey. Der Kellner bringt das Bestellte. Der Uhu regt sich auf, weil er nicht das bekommen hat was er wollte. Was soll man machen, der Barkeeper hat „Uhu“ verstanden.

2
Was sagt ein Uhu, der über einen Wald fliegt? Uhu.
Was sagt ein Uhu, wenn er in der Straßenbahn seine Oma trifft, diese ihn aber nicht gleich sieht? Huhu.
Was sagt ein Uhu, der von Kühen aufgezogen wurde? Muhu.
Was sagt ein Uhu in der Achterbahn? Woohoo.
Was sagt ein Uhu, der im Klo runtergespült wird? Hilfe.

3
Wie heißt ein Uhu-Baby? Ei.
03/31/2011
EIN DIALOG.
- He, wie geht es dem Pflegenotstand?
- Naja, ich würde sagen der letzte Deutsche.
- Trauriger Film ...
- Gruselig auch mit der Hexe.
- A. erschrickt bei Shining schon im Vorspann.
- Wenn ich alt bin, erschrecke ich mich vor Palatschinken. Ich bin so schreckhaft.
- Wer würde sprachlich ernsthaft französisch sprechen?!
- Das Waschbecken ist eine Bereicherung.
- Warum hasst er uns?
- Der steckt des weg.
- Ui.
- Rausklopfen. Notwasser. Schneeweiß.
- Rosettenrot.
- Das ist immer aktuell.
- Alles ist retro.
- Ich sag kein Wort mehr.
- Los lassen!
- Mir hat das gefallen, verdammt.
- Haha. Wenn er lieb und verletztlich ist!
- Pony.
- Genauso.
- Also immer.
- Zerronnene Uhren.
- High five!
- Auch am Strand?
- I love Sonnenschein.
- Aber nein, nein, nein... Es ist nicht lächerlich.
- Aber keine Sau tut was dagegen.
- Maaaa, ich glaub, die haben nur bis zwei offen.
- Ist die Uhr schon Sommerzeit?
- Sag, dass ich Kopfweh hab.
- Du hast Kopfweh.
- Ja, das sind die Sugerbabes.
- Satisfy me.
- Du ich bin auch... unglaublich... unglaublich...
- Textteppich, Sexteppich, Rexteppich
- Der Ding, der Ding, verstehst du?! Echt, von der Karriere her nicht schlecht.
- Ich und die Proben sind Genossen.
- Wer ist...
- Ich mag ja diese Fäkalsprache überhaupt nicht.
- Auch Schwab ist zu künstlerisch.
- Scheiße.
- Neon-Tendenz, so farblich.
- Neues halt...
- Fortgehen, saufen und nichts bringen.
- Wenn die wieder kommen, die Geilen, dann!